Äquatorialguinea

Eine zusammengebrochene Plantageninsel, einst zentral für den westafrikanischen Kakao

Der Kakao Äquatorialguineas wächst nahezu vollständig auf Bioko, der in der Kolonialzeit als Fernando Po bekannten Insel. Die Erzeugung erreichte 1967, unmittelbar vor der Unabhängigkeit, mit rund 46.000 Tonnen ihren Höhepunkt und ist seither steil gefallen — auf 5.751 Tonnen im Jahr 1996, 4.783 im Jahr 1997 sowie 678 und 660 Tonnen 2013 und 2014.

Aufeinanderfolgende Programme des Staates und der Geber haben eine Wiederbelebung versucht: ein Projekt zur Sanierung der Kakaoplantagen, das DISCA-Projekt zur Diversifizierung des Anbaus und für landwirtschaftliche Dienstleistungen ab 1980, FED/STABEX zwischen 1993 und 1997 sowie ein Projekt zur Reaktivierung des Kaffee- und Kakaosektors. Keines davon hat den Sektor wieder in Gang gebracht; der Rückgang wird dem Arbeitskräftemangel zugeschrieben, der auf die soziopolitischen Verhältnisse nach der Unabhängigkeit folgte.

Herkünfte in Äquatorialguinea (1)

Quellen

  • Embassy of Equatorial Guinea, 'Cacao Situation' — https://embassyofequatorialguinea.guineainfomarket.com/cacao-situation/